Über mich
- Geboren bin ich 1968 in Memmingen (Allgäu).
- Ich studierte Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Kempten und Fulda und schloss das Studium als Diplom Betriebswirt (FH) ab. Wenn ich mich heute frage, was mich am Wirtschaftsstudium in jungen Jahren interessierte, so ist der Blick im Lichte der Lebenserfahrung eindeutig auf die Menschen im Unternehmen gerichtet. Das Geheimrezept erfolgreicher Unternehmen, stellte ich fest, ist eine vorausschauende und nachhaltige Personalpolitik. Wer seine Mitarbeiter als Menschen sieht und nicht nur als abstrakter Kostenfaktor, investiert in die Zukunft. Jedes Unternehmen ist ein Netzwerk aus Menschen mit unterschiedlichsten Interessen, Bedürfnissen und Ängsten. Und dieses Netzwerk zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen, war eines der ersten Erkenntnisse, die ich im Wirtschaftsstudium und später auch während meiner Beratertätigkeit gewann.
- Meine Interessengebiete umfassten:
- Personalwirtschaft
- Ökologie
- Marketing
Im Studium erwarb ich das Ausbilder-Zertifikat der IHK:
- IHK-Zertifikat: Ausbildung der Ausbilder (ADA im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG).
- Studium der Philosophie in Deutschland (Marburg ) Frankreich (Paris) und in den USA (Chicago) und Dissertation zum Dr. phil. an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris
Meine Leidenschaft für neue Denkansätze und Literatur brachte mich zur Philosophie. Zunächst in Marburg, wo ich das Glück hatte (zwar nur für kurze Zeit) den Philosophen Peter Bieri als Professor hören zu können. Er brachte mir die Analytische Philosophie nahe und das spielerische Gefühl sich in der Sprache leichter zu bewegen. Dann kam ich eher zufällig zur Philosophie Jacques Derridas. Nach dem Vordiplom in Marburg wechselte ich nach Paris. Nach einigen Sprachkursen, um einen sicheren Stand im Französischen zu haben, machte ich erst meine Licence und dann meine Maîtrise an der Université Paris 8. An dieser Universität im Norden von Paris hörte ich auch meine erste Einführungsvorlesung in die Theorie der Psychoanalyse (Jacques Lacan, Jacques-Alain Miller etc.) Der Einführung folgte selbst eine Analyse, die sich weniger als “Therapieform” für mich erwies, sondern vielmehr als intellektuelle Befreiung. Aus diesen ersten Ansätzen entwickelte ich später mein eigenes analytisches Kurzzeit-Coaching. Ein Verfahren, das ich ausbaute und das auch kein abgeschlossenes Regelwerk umfasst, sondern eine lernoffene Methode ist. Eine Methode, die auch der Klient erlernt und sie selbst für sich ausbauen kann. Es ist eine Form besser zu denken und glücklicher zu leben.
Nach dem Tod von Jacques Derrida, der mein Dissertationsprojekt schon vorher aufgrund seiner Krankheit nicht betreuen konnte, promovierte ich an derselben Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales (EHESS) in Paris unter Gerard Jorland.
Im Anschluss an die Promotion erhielt ich ein einjähriges Stipendium an der University of Chicago. Neben dem Ausnahmephilosophen Robert Pippin, beschäftigte ich mich auch mit den Arbeiten des Philosophen und Psychoanalytikers Jonathan Lear, der in Chicago lehrt und auch als Analytiker praktiziert.
Seit Chicago beschäftige ich mich auch intensiv mit dem Werk des Kulturanalytikers, Slavoj Zizek. Zizek hat vor allem Lacan und Hegel aus dem theoretischen Elfenbeinturm universitärer Hinterzimmer wieder in den kulturtheoretischen Diskurs gebracht.
- Seit 1999 Tätigkeit Psychoanalytiker und Coach in Paris
Neben meinem Studium in Paris praktizierte ich selbst auch als Analytiker. Diese erste Erfahrung im analytischen Diskurs war wegweisend für meine spätere Arbeit als Coach und Berater.
- Seit 2007 lebe ich mit meiner Frau und meiner Tochter in Berlin und arbeite als Coach im Bereich des lösungsorientierten Kurzzeitcoaching und Unternehmensberater im Personalmanagement